Informationen zu Ihrem Urlaub auf Sylt

Liebe Gäste,

seit Freitag, 9. Oktober 2020, gelten für Einreisende aus inländischen Hochinzidenzgebieten nach Schleswig-Holstein neue Regeln. Das bedeutet: Einreisende aus vom Land Schleswig-Holstein ausgewiesenen inländischen Hochinzidenzgebieten, die zu touristischen Zwecken in einer gewerblichen Unterkunft in Schleswig-Holstein unterkommen möchten, müssen beim Check-In über einen negativen Corona-Test verfügen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Zwischen dem Ausstellen des Testergebnisses und der Einreise dürfen demnach nicht mehr als 48 Stunden verstrichen sein.

Was heisst das für Ihre Anreise:
Bitte überprüfen Sie eigenverantwortlich vor ihrer Abreise, ob ihre Stadt oder ihr Kreis als Hochinzidenzgebiet ausgewiesen ist. Im beigefügten LINK finden Sie die täglich aktuellen Gebiete aufgelistet. Bitte beachten Sie: Nur diese Liste ist ausschlaggebend für Beherbergungsbetriebe in Schleswig-Holstein. Diese Liste wird täglich aktualisiert und wird als Grundlage für den entsprechenden Anreisetag genommen.

www.schleswig-holstein.de

Sollt ihr Wohnort oder ihr Kreis am Anreisetag auf dieser Liste aufgeführt sein, dürfen wir Ihnen die Schlüssel nur aushändigen, wenn Sie uns schriftlich bestätigen, dass sie über einen negativen Corona-Test verfügen, dessen Testergebnis nicht älter als 48 Stunden ist. Die Vorlage des Testergebnisses beim Vermieter / Vermittler ist nicht erforderlich.

zur Info: Zusammenfassung der Landesverordnung SH

§17 Beherbergungsbetriebe:
Personen, die sich innerhalb der letzten 14 Tage in Gebieten, die am Tag der Ankunft als Hochinzidenzgebiete ausgewiesen sind, aufgehalten haben, dürfen nicht zu touristischen Zwecken in Hotels und anderen Beherbergungsbetrieben beherbergt werden. Somit entfällt die Regelung, sich lediglich nicht länger als 48 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten haben zu dürfen.
Das Beherbergungsverbot entfällt, wenn die Gäste bei der Ankunft dem Betrieb gegenüber schriftlich bestätigen, dass sie über einen negativen Corona-Test verfügen, dessen Testergebnis nicht älter als 48 Stunden ist. Der Betrieb ist nicht dazu verpflichtet, sich den Test vorlegen zu lassen.

Sie kommen aus einem Hochinzidenzgebiet und wollen die Reise stornieren. Wer trägt die Kosten?

Eine Aktuelle Einschätzung der Rechtslage hat der Deutsche Tourismusverband definiert:

Sollte der Buchungszeitraum unmittelbar bevorstehen und das Vorlegen eines negativen Tests ist nicht mehr möglich, ist ein Fall der Störung der Geschäftsgrundlage (§ 313 BGB) aufgrund höherer Gewalt anzunehmen.
Das heißt, dass die Vertragsparteien sich um eine einvernehmliche Lösung bemühen müssen, wie z.B. die Verschiebung des Buchungszeitraums oder ein gegenseitiges Entgegenkommen bei den Stornokosten.

Grundsätzlich dürfte es dem Gast allerdings zuzumuten sein, sich um einen Corona-Test oder ein Attest zu bemühen, womit eine Anreise möglich wäre. In dem Fall gelten Ihre vertraglichen Stornierungsbedingungen.

Bei einem positiven Test liegt die Verhinderung “in der Person des Gastes” (wie auch sonst bei Krankheit oder individuell angeordneter Quarantäne). Dann ist er nach § 537 BGB verpflichtet, den Mietpreis abzüglich ersparter Aufwendungen zu entrichten bzw. die Stornokosten laut Vertrag/AGB zu bezahlen. In diesen Fällen dürfte allerdings eine abgeschlossene Reiserücktrittsversicherung einspringen.

Bis bald auf Sylt!

Björn Zimmermann und das gesamte Team

Quelle: Deutscher Tourismusverband